Die Ausbildung soll Sie dazu befähigen, in Laboratorien nach Anweisung biologisch-technische Arbeiten bei selbstständiger Wahl der geeigneten Hilfsmittel auszuführen. Biochemie, Molekularbiologie und Gentechnik bilden den Schwerpunkt des Bildungsgangs.


Zielgruppe

Die Berufsfachschule für biologisch-technische Assistenz richtet sich an Jugendliche mit einem mittleren Schulabschluss („Realschulabschluss“).


Struktur & Ziele

Die Ausbildung umfasst zwei Jahre und beginnt mit einem Probehalbjahr. Die ersten neun Monate finden im Vollzeitunterricht statt. Im Anschluss folgt das praktische Jahr, während dessen an einem Tag in der Woche Theorieunterricht statt findet. Die letzten zwei Monate inklusive der Prüfung werden in der Schule absolviert.

Unterrichtsfächer:
Biochemische Untersuchungsverfahren, Physikalisch-chemische Untersuchungsverfahren, Biotechnologische Untersuchungsverfahren, Zellbiologie, Fachenglisch, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Sprache und Kommunikation.

Praktisches Jahr: Während dieser zweiten Phase der Ausbildung werden drei unterschiedliche viermonatige Praktika in den Laboratorien der Kooperationspartner absolviert, um Kompetenzen in dem geforderten Methodenspektrum zu erwerben.


Aufnahmebedingungen

  • Mittlerer Schulabschluss („Realschulabschluss“) oder ein als gleichwertig anerkannter Abschluss mit einer Durchschnittsnote von mindestens 3,5 über alle Fächer außer Sport oder
  • Versetzung in die gymnasiale Oberstufe

Abschluss

Mit Erwerb des Abschlusszeugnisses wird die Berechtigung verliehen, die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte biologisch-technische Assistentin“ oder „Staatlich geprüfter biologisch-technischer Assistent“ zu führen.


Anmeldung

Ausbildungsbeginn ist der erste Schultag nach den Sommerferien. Anmeldungen erfolgen bis zum 31. März des jeweiligen Jahres bei der jeweiligen Schule.