Junge Menschen mit Behinderungen haben in den berufsbildenden Schulen die Möglichkeit, zwischen inklusiven und exklusiven Bildungsangeboten zu wählen. Maßgeblich hierfür ist die 2008 in Kraft getretene Behindertenrechtskonvention, die es Menschen mit Behinderung ermöglicht, an allen Angeboten des öffentlichen Lebens, der Ausbildung und des Arbeitslebens gleichberechtigt teil zu haben.

Grundsätzlich können junge Menschen mit Behinderungen in jedem Bildungsgang mit geeigneter individueller Unterstützung aufgenommen werden.


Übersicht der Angebote

  • Inklusive Ausbildungsvorbereitung (AV) für Jugendliche mit und ohne Behinderung
  • Berufsvorbereitung für junge Menschen mit geistiger Behinderung
  • Berufsvorbereitung für junge Menschen mit körperlichen Behinderungen
  • Berufsvorbereitung für Blinde und Sehbehinderte
  • Teilqualifizierende Berufsfachschulen für junge Menschen mit Behinderungen
    • Teilqualifizierende Berufsfachschule für junge Menschen mit körperlichen Behinderungen, Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung
    • Teilqualifizierende Berufsfachschule für Blinde und Sehbehinderte, Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung
    • Höhere Handelsschule für Blinde und Sehbehinderte

Zielgruppe

Junge Menschen mit Behinderungen


Informationen & Beratung

Die Jugendberufsagentur Hamburg berät, unterstützt und begleitet alle jungen Menschen beim Übergang von der Schule in die Ausbildung, das Studium und den Beruf. In der Hamburger Straße 125a berät Frank Rogal junge Menschen mit Behinderungen zu den Angeboten der staatlichen berufsbildenden Schulen im Bereich der Ausbildungs- und Berufsvorbereitung.

Seit 2015 bietet das Beratungs- und Unterstützungszentrum (BUZ) seine Leistungen in Kooperation mit dem Beratungszentrum Berufliche Schulen (BZBS) an. Die Kolleginnen und Kollegen im BZSB/BUZ sind Experten und Expertinnen mit langjähriger Beratungserfahrung im Bereich Körperbehinderungen sowie Hör- und Sehbehinderungen.

Das BZBS / BUZ begleitet alle Beteiligten bei Fragen, die im Übergang von den allgemeinbildenden Schulen in die Ausbildung, während der Ausbildung und nach der Ausbildung beim Übergang in ein Arbeitsverhältnis entstehen.
Das BZBS / BUZ berät und unterstützt dabei

  • behinderungsspezifische Aspekte in der Unterrichtssituation zu berücksichtigen
  • den Arbeitsplatz passend zu gestalten
  • Fragen zum Thema Nachteilsausgleich zu klären
  • die Schülerinnen und Schüler mit geeigneten Hilfsmitteln/Materialien zu versorgen
  • Schulbegleitung zu beantragen sowie externe Fachkräfte, wie Gebärdensprach-/Schriftdolmetscher oder Pflegekräfte zu finden.

 

Auswahl Ausbildungsvorbereitung für junge Menschen mit Behinderung