20.01.2021

Das COVID 19-Infektionsgeschehen ist in vielen Regionen Deutschlands nach wie vor sehr hoch. Deswegen haben Bund und Länder am 19. Januar beschlossen, die Januar-Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie bis zum 14. Februar 2021 zu verlängern, und bundesweit zusätzliche Maßnahmen zur Bekämpfung der Virusausbreitung zu ergreifen.

Für die berufsbildenden Schulen gilt, dass diese weiterhin geöffnet bleiben und in allen Bildungsgängen bis zum 14. Februar ein verlässliches Angebot in Form von Distanzunterricht anbieten.

Sofern Ausbildungsbetriebe im dualen System eine andere Organisationform als den Distanzunterricht wünschen, soll diese seitens der Betriebe direkt mit den Schulen geklärt werden. Die Pflicht zur Freistellung der Auszubildenden zum Berufsschulunterricht gilt uneingeschränkt für die jeweils realisierte Unterrichtsform.

In vollschulischen Bildungsgängen wenden sich volljährige Schülerinnen und Schüler bzw. die Sorgeberechtigten an die Schule, sofern sie eine vom Distanzunterricht abweichende Beschulung wünschen.

Für Schülerinnen und Schülern in der Ausbildungsvorbereitung bieten die Schulen ebenfalls passgenaue Unterrichtsformate an.

Betriebliche Praktika sollen entsprechend den jeweiligen betrieblichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen und in Absprache mit den Betrieben ermöglicht werden.

Für alle Klassen, die in diesen und den kommenden Wochen Abschluss- oder Zwischenprüfungen ablegen, stehen die Schulen als Prüfungsorte zur Verfügung. Das gilt – wie auch sonst üblich – in Absprache zwischen den Kammern und den Schulen auch für die Prüfungen in der dualen Ausbildung. Auch Angebote zur Prüfungsvorbereitung finden in geeigneten Formaten nach Absprache statt.