Der Beschluss zum Schulentwicklungsplan der berufsbildenden Schulen hat 2013 den Rahmen für einen bedeutsamen Entwicklungsprozess definiert. Dieser Prozess wird zum Sommer 2018 zeit- und fachgerecht umgesetzt sein. Er soll die Schulen auch mittelfristig in die Lage versetzen, ihren gesellschaftlichen Auftrag zur Sicherung der Teilhabe junger Menschen in Wirtschaft und Gesellschaft durch gute Ausbildung zu erfüllen.

  •  2015 – 2017 entstanden aus bisher 44 berufsbildenden Schulen 32 Schulen.
  • Ausbildungsberufe wurden fachlich sinnvoll gebündelt und Bildungsangebote pädagogisch begründet verlagert.
  • Alle Bildungsangebote, auch Ausbildungsberufe mit geringer Ausbildungszahl blieben voll erhalten.
  • Die Schulen erhielten eine optimierte und zukunftsfähige Größe mit einem modernen Schulmanagement.
  •  Der Gebäudebestand wurde und wird modernisiert und erneuert.
  • Die Räume und Flächen werden besser genutzt.

Zum Schuljahr 2015/16 entstanden die ersten vier Fusionsschulen, weitere vier Fusionen erfolgten zum Schuljahr 2016/17 und die verbleibenden drei Fusionen zum Schuljahr 2017/18. Die schulischen Fusionsgruppen leisten ihre Arbeit im Rahmen eines komplexen Masterplans, indem sie Regelungsbedarfe in Kategorien wie Schulorganisation, gesetzliche Gremien, Qualitätsmanagement, IT-Struktur, Bildungsgangentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit bearbeiten. Neben den regelhaften Besuchen der Schulaufsichten in Fusionsgruppen und den Austauschformaten zwischen Fusionsgruppen und Fusionsbegleitungen ist ein zusätzliches FAQ-Format etabliert worden, das von der Schulaufsicht gepflegt wird und kurzfristige Reaktionen auf akute Klärungsbedarfe ermöglicht.


Schulfusionen zu Beginn des Schuljahres 2015/16

  • Die Berufliche Medienschule Hamburg-Wandsbek (H 8) und die Staatliche Fremdsprachenschule (H 15) fusionierten zur Beruflichen Schule für Medien und Kommunikation (BS 17).
  • Die Berufliche Schule für Wirtschaft und IT City Nord (H 7) und die Berufliche Schule Bramfelder See (H 20) fusionierten zur Beruflichen Schule City Nord (BS 28).
  • Die Staatliche Handelsschule mit Wirtschaftsgymnasium Weidenstieg (H 5), das Wirtschaftsgymnasium St. Pauli (H 16) und die Staatliche Handelsschule mit Wirtschaftsgymnasium Kieler Straße (H 19) fusionierten zur Beruflichen Schule für Banken, Versicherungen und Recht mit Beruflichem Gymnasium St. Pauli (BS 11).
  • Die Staatliche Handelsschule mit Wirtschaftsgymnasium Schlankreye (H 3) und die Berufliche Schule für Wirtschaft und Steuern (H 12) fusionierten zur Beruflichen Schule für Wirtschaft Hamburg-Eimsbüttel (BS 26).

Schulfusionen zu Beginn des Schuljahres 2016/17

  • Die Staatliche Gewerbeschule Verkehrstechnik, Arbeitstechnik, Ernährung (G 20) und die Berufliche Schule für Büro- und Personalmanagement Bergedorf (H 17) fusionierten zur Beruflichen Schule Wirtschaft, Verkehrstechnik und Berufsvorbereitung – Bergedorf (BS 07).
  • Die Staatliche Schule Gesundheitspflege (W 1) und die Berufliche Schule Burgstraße (W 8) fusionieren zur Beruflichen Schule Burgstraße (BS 12).
  • Die Berufliche Schule William Lindley (G 2) und die Staatliche Gewerbeschule Metalltechnik mit Technischem Gymnasium (G 17) fusionierten zur Beruflichen Schule Anlagen- und Konstruktionstechnik am Inselpark (BS 13).
  • Die Staatliche Handelsschule mit Beruflichem Gymnasium Harburg (H 10) und die Staatliche Schule Sozialpädagogik Harburg (W 5) fusionierten zur Berufliche Schule Hamburg-Harburg (BS 18).

Schulfusionen zu Beginn des Schuljahres 2017/18

  • Die Staatliche Gewerbeschule Werft und Hafen (G 7) und die Berufliche Schule Recycling- und Umwelttechnik (G 8) fusionierten zur Beruflichen Schule gewerbliche Logistik und Sicherheit (BS 27)
  • Die Berufliche Schule für Handel und Verwaltung – Anckelmannstraße (H 1) und die Berufliche Schule an der Alster (H 11) fusionierten zur Beruflichen Schule Ankelmannstraße (BS 01).
  • Die Staatliche Handelsschule Altona (H 6) und die Berufliche Schule Eppendorf (H 13) fusionierten zur Berufliche Schule für Wirtschaft und Handel Hamburg – Mitte (BS 02).