Ziel der Schulentwicklung ist es, die Leistungsfähigkeit der berufsbildenden Schulen in Hamburg hinsichtlich der beruflichen und gesellschaftlichen Integration junger Menschen weiter zu verbessern. Hierzu werden wegweisende Maßnahmen zur Reform der beruflichen Bildung umgesetzt und aktuell im Rahmen verschiedener Projekte um das Prinzip der Inklusion erweitert. Der im November 2013 beschlossene Schulentwicklungsplan der staatlichen berufsbildenden Schulen ist inzwischen abgeschlossen. Die Ausbildungsberufe wurden in den 31 berufsbildenden Schulen fachlich sinnvoll gebündelt und Bildungsangebote pädagogisch begründet verlagert. Alle Bildungsangebote blieben voll erhalten. Zudem erhielten die Schulen eine optimierte und zukunftsfähige Größe.


Einige Schwerpunkte der Schulentwicklung

  • Bildungsangebote am Übergang Schule – Beruf wurden grundlegend umgestaltet und dualisiert, d.h. sie finden in Schule und Betrieb statt.
  • Im Rahmen der ESF-Projekte werden alle Bildungsangebote am Übergang Schule –Beruf, von der Berufs-und Studienorientierung bis zur dualen Ausbildung, inklusiv erprobt.
  • Neue Bildungsangebote machen die berufliche Bildung durchlässiger und sie erleichtern das Erreichen höherer Bildungsabschlüsse.
  • Die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung soll erhöht werden.
  • Bildungsangebote für neu zugewanderte Jugendliche werden weiterentwickelt.
  • Individualisierte Lern- und Lehrkonzepte werden an den Schulen verlässlich implementiert.
  • Die schulische Selbstverantwortung wird gestärkt und mit dem Ausbau eines verlässlichen datenbasierten Controllings verbunden.

Nachdem in der HIBB-Zentrale die Aufgabenfelder „Steuerung und Beratung berufsbildender Schulen“ und „Bildungsgangentwicklung“ in einem Geschäftsbereich zusammengeführt wurden,können die Steuerung, die Begleitung sowie die Evaluation der Entwicklung berufsbildender Schulen aus einer Hand erfolgen.


 

Auswahl Schulentwicklung