Senator Rabe und Präsident Katzer ehrten die Besten der Besten im 64. Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks

Senator Rabe und Präsident Katzer ehrten die Besten der Besten im 64. Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks

Senator Rabe und Präsident Katzer ehrten die Besten der Besten im 64. Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks

Zehn junge Handwerkerinnen und Handwerker aus Hamburg gehören zu den Besten der Besten: Beim 64. Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks stehen sie in zehn Handwerksberufen nach den Ausscheidungen auf Landesebene nun auch bundesweit an der Spitze ihres Ausbildungsabschlussjahrgangs. Nach dem Wettbewerbsmotto „Profis leisten was“ errangen fünf frisch geprüfte Gesellinnen und fünf Gesellen aus der Hansestadt vier 1. Plätze, drei 2. und drei 3. Plätze. Hamburgs Senator für Schule und Berufsbildung Ties Rabe und Handwerkskammerpräsident Josef Katzer ehrten die talentierte Nachwuchs-Elite und ihre engagierten Ausbilderinnen und Ausbilder auf einem Senatsempfang im Rathaus. Die Zahl der Bundessiegerinnen und Bundessieger ist erstmals seit 2007 wieder zweistellig (damals waren es elf).

Präsident Katzer: „Das Hamburger Handwerk ist sehr stolz auf seinen Nachwuchs und auf die Ausbildungsbetriebe. Sie zeigen, was eine duale Ausbildung im Handwerk möglich macht. Von Meisterhand gefördert sehen wir auch dieses Jahr Wettbewerbsbeiträge auf hohem Leistungsniveau. Talent, ein starker Leistungswille und großes fachliches Können sind die Basis für den Erfolg. Das gilt für den Bundessieg und für das ganze Berufsleben. Natürlich darf dabei außerdem das wichtigste Werkzeug nicht fehlen: die Leidenschaft für den Beruf. Herzlichen Glückwunsch!“

Senator Rabe: „Hamburg stellt in diesem Jahr fast doppelt so viele Bundessieger wie im vergangenen Jahr. Wenn das kein Erfolg für Hamburgs Ausbilder sowie für Hamburgs Berufsschulen und natürlich für seine jungen Handwerker ist! Die duale Ausbildung ist dank der hervorragenden Zusammenarbeit von Betrieben, Kammern und Berufsschulen das Sprungbrett für viele erfolgreiche Berufswege. Doch am Anfang steht die Berufswahl. Damit diese richtig getroffen wird, organisieren wir jetzt an allen Hamburger Schulen eine gezielte Berufsorientierung.“

Zwei Hamburger Bundessieger setzen mit ihrer Berufswahl die Familientradition fort: Den 1. Platz im Beruf Maler/in und Lackierer/in erreichte Nina Thielvoldt. Ausbilder war ihr Vater Volker Thielvoldt, der 1983 ebenfalls einen Bundessieg (3. Platz) für sich verbuchte. Nina Thielvoldt möchte den väterlichen Betrieb später einmal übernehmen. Das plant auch Christian Benjamin Frey. Er lernte bei seinem Vater in der Emil Frey KG Siebdruck + Schilder und wurde als Medientechnologe Siebdruck mit seinem 1. Platz bundesweit Bester. Der Betrieb hat damit zum vierten Mal einen Bundessieger, 1998, 2002 und 2003 war es noch im Beruf Siebdrucker.

Daniel Schmitz ist 1. Bundessieger bei den Uhrmachern, er lernte an der Uhrmacherschule der Beruflichen Schule Farmsen G16. Dort gab es auch 2013 einen Bundessieg. Ronja Leske zeigte bei den Gebäudereinigern mit ihrem 1. Platz die bundesweit beste Leistung.

Zum ersten Mal kommt mit Denis Lippert bei den Bodenlegern ein Bundessieger (2. Platz) aus Hamburg. Im seltenen Ausbildungsberuf Sattler hat Jonas Bresch in der Fachrichtung Fahrzeugsattlerei bundesweit überzeugt. Im Beruf Maßschneider/in Schwerpunkt Damen erreichte Merle Marie Hassner erstmals seit 1985 (damals hieß der Beruf „Damenschneider“) wieder einen Bundessieg (3. Platz) für die Hansestadt. Der Ausbildungsbetrieb Andreas Rüsch der Vergolderin Annelie Heine (3. Platz) konnte zuvor schon zweimal Bundessieger feiern, 1996 und 2008.

Der Leistungswettbewerb unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck fördert seit 1951 besonders begabte Lehrlinge und die Ausbildungsarbeit im Handwerk insgesamt. Teilnehmen können Auszubildende mit besonders guten Ergebnissen in den Gesellenprüfungen. An den Ausscheidungen auf Innungs-, Kreis- oder Landesebene beteiligen sich jährlich mehrere tausend Gesellinnen und Gesellen. 857 von ihnen traten dieses Jahr schließlich auf Bundesebene an, 274 davon kamen auf die Plätze 1 bis 3. Träger des Leistungswettbewerbs sind der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und die Stiftung für Begabtenförderung im Handwerk (SBB), unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Hamburger Bundessiegerinnen und Bundessieger im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 2015: siehe offizielle Pressemitteilung.

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