Die Ausbildung soll Sie dazu befähigen, als sozialpädagogische Assistentin oder sozialpädagogischer Assistent gemeinsam mit sozialpädagogischen Fachkräften bei der Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern in sozialpädagogischen Arbeitsbereichen tätig zu sein.

Unter bestimmten Bedingungen ist, falls Sie ihn nicht mitbringen, der Erwerb des Mittleren Schulabschlusses oder der Erwerb der Fachhochschulreife möglich.


Zielgruppe

Die Berufsfachschule für sozialpädagogische Assistenz richtet sich an Jugendliche mit einem Mittleren Schulabschluss („Realschulabschluss“), an Jugendliche mit dem Erweiterten Ersten Schulabschluss nach 10 Jahren (EeaS) oder einem ESA mit dem Abschlusszeugnis der BV, Av-Dual nach mindestens einem Jahr oder erfolgreich abgeschlossenen AvM-Dual.

Weiterhin werden Personen zur Ausbildung zugelassen, die nach neun Schulbesuchsjahren der allgemeinbildenden Schule ohne die Berechtigungen des mittleren Schulabschlusses eine Berufsausbildung abgeschlossen haben. Ebenfalls anerkannt werden im Ausland erworbene Berufsausbildungen und nach dem Hamburgischen Gesetz zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen (HmbBQFG) anerkannte ESA plus Sprachprüfung in Deutsch (Sprachniveau B2).


Struktur & Ziele

Die zweijährige Ausbildung (für Schülerinnen und Schüler mit Mittlerem Schulabschluss) bzw. die verlängerte zweieinhalbjährige Ausbildung (für Schülerinnen und Schüler mit Erweitertem Erstem Schulabschluss) umfasst eine schulische und eine praktische Ausbildung. An drei Tagen in der Woche sind die Schülerinnen und Schüler in der Schule, an zwei Tagen in einer Praxisstätte. Die Ausbildung beginnt mit einem Probehalbjahr.

Unterrichtsfächer:
Sozialpädagogisches Handeln, Entwicklung und Bildung, Sprache und Kommunikation, Kreative Gestaltung, Bewegung, Spiel, Musik, Naturwissenschaften und Gesundheit, Fachenglisch, Mathematik, Wirtschaft und Gesellschaft.


Aufnahmebedingungen

  • Mittlerer Schulabschluss für die zweijährige Ausbildung
  • Erweiterter erster allgemeinbildender Schulabschluss für die verlängerte zweieinhalbjährige Ausbildung oder einer der weiteren oben genannten Abschlüsse
  • Praxisplatz für die praktische Ausbildung in einer von der Schule genehmigten Praxisausbildungsstätte
  • Erweitertes Führungszeugnis nach § 30 des Bundeszentralregistergesetzes.

Abschluss

Mit Erwerb des Abschlusszeugnisses wird die Berechtigung verliehen, die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte sozialpädagogische Assistentin“ oder „Staatlich geprüfter sozialpädagogischer Assistent“ zu führen.

Wer seinen Mittleren Schulabschluss mit einem Notendurchschnitt von mindestens 3,0 in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch, oder den Zugang in die gymnasiale Oberstufe vorweisen kann, kann parallel zur Berufsausbildung die Fachhochschulreife erwerben. Dies geht einher mit einem erhöhten Anforderungsniveau in den Fächern Mathematik, Fachenglisch und Naturwissenschaften.

Wer mit dem Erweiterten ersten allgemeinbildenden Schulabschluss die Ausbildung beginnt, kann den Mittleren Schulabschluss erwerben, wenn die SPA-Ausbildung mit einem Schnitt von 3,0 oder besser abgeschlossen wird.


Anmeldung

Ausbildungsbeginn ist der erste Schultag nach den Sommerferien.

Anmeldungen erfolgen in der Regel bis zum 31. März des jeweiligen Jahres.

Zentrale Anmeldeschule für Schülerinnen und Schüler mit Mittlerem Schulabschluss ist für die staatlichen Schulen:

Berufliche Schule Hamburg-Harburg (BS 18)
Göhlbachtal 38, 21073 Hamburg
Tel.: 428 88 63-0
http://beruflicheschulehamburgharburg.de
Anmeldezeiten:
Mo bis Mi, 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Do, 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Zentrale Anmeldeschule für Schülerinnen und Schüler mit Erweitertem ersten allgemeinbildenden Schulabschluss nach 10 Jahren oder einer der oben genannten Vorausetzungen ist für die staatlichen Schulen:

Berufliche Schule für Sozialpädagogik – Anna-Warburg-Schule (BS 23)
Niendorfer Marktplatz 7a, 22459 Hamburg
Tel.: 428 86 92-0
http://anna-warburg-schule.de
Anmeldezeiten:
Di., Mi., Do., 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr