Ein innovatives Modell wie die studienintegrierende Ausbildung braucht auch Innovationen im Bereich Qualitätsmanagement. Unter Federführung des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung (HIBB) führt die Berufliche Hochschule Hamburg (BHH) ein Projekt zur „Qualitätssicherung hybrider Ausbildungsangebote (tQM)“ durch, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.

Beim BMBF-Wettbewerb InnoVET „Zukunft gestalten – Innovationen für eine exzellente berufliche Bildung“ gehört das Verbundprojekt mit dem Ziel eines trialen Qualitätsmanagementsystems (tQM) zu den 17 von der Jury aus insgesamt 176 Anträgen ausgewählten Einreichungen. Das Projekt wird mit einer Laufzeit von vier Jahren durch das BMBF gefördert. Das Antragsvolumen beträgt ca. vier Millionen Euro.

Triales Qualitätsmanagement

Mit den drei Lernorten Berufsschule, Betrieb und Hochschule treffen bei der studienintegrierenden Ausbildung berufliche und akademische Bildungssektoren mit ihren eigenen Gesetzen, Verordnungen und Kulturen aufeinander. In allen Bereichen existiert eine Vielfalt an verschiedenen Instrumenten und Verfahren – jedoch weitgehend voneinander separiert. Bislang fehlt es an Instrumenten der Qualitätssicherung hybrider Bildungsangebote. Aus diesem Grund sind konzeptionelle Innovationen der Qualitätssicherung erforderlich, mit denen eine Integration der bereits vorhandenen Verfahren aus beiden Sphären erreicht werden kann.

Im Projekt sollen (allgemein nutzbare) Instrumente der Qualitätssicherung mit folgenden Elementen entwickelt werden:

  • Instrumente der institutionellen Qualitätssicherung (Fokus: Lernortkooperation)
  • Instrumente der individuellen proaktiven Qualitätssicherung (Coaching und Beratung)
  • Instrumente der Qualitätssicherung durch Prüfungen und Monitoring

Eine Zusammenfassung der Vorhaben kann dem Informationspapier (siehe „Downloads“) entnommen werden.

Für die Projektlaufzeit (01.11.2020 bis 31.10.2024) sind verschiedene Stellen ausgeschrieben. (siehe „Links“)